Waldkindergarten Märchenwald e.V.
Waldkindergarten Märchenwald e.V.

Herzlich willkommen!

Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu können.

Immer weniger Kinder haben die Möglichkeit, bei Wind und Wetter am Bach, im Wald und auf Wiesen zu spielen. Die heutige Realität sind eingeengte Lebens- und Spielräume. Darauf haben wir als Elterninitiative reagiert und den Waldkindergarten Märchenwald e.V. ins Leben gerufen. Er ist als Wald- und Wiesenkindergarten konzipiert und als Regelkindergarten mit verlängerter Öffnungszeit und einer Gruppengröße von 20 Kindern anerkannt.

 

  • Wir haben...
  • geöffnet von 8.00 - 14.00 Uhr
  • zwei motivierte ErzieherInnen
  • Platz für 20 Kinder von 3 bis 6 Jahren
  • jede Menge frische Luft
  • zwei Bauwagen als Unterschlupf
  • ein Garten bei den Gartenfreunden Hupfergrube e.V.
  • Zeit für Ihre Fragen
  • monatlicher Elternbeitrag:
  • 110,- EUR für das erste Kind
  • 75,- EUR für das zweite Kind

Aktuelles

55 Aussteller füllen den Lindenplatz; Stattlicher Weihnachtsmarkt.

Aus der Badischen Zeitung, Mi, 23. November 2016

WEIL AM RHEIN (hf). Das Feld der Teilnehmer, die sich am Weihnachtsmarkt in Altweil präsentieren, ist nochmals angewachsen. "Wir sind jetzt bei 55 Ausstellern angelangt, der Lindenplatz wird damit lückenlos gefüllt sein", freut sich Organisator Jürgen Gempp. Damit gruppieren sich zehn rustikale Hütten mehr als im vergangenen Jahr vor dem Museum am Lindenplatz und der Altweiler Kirche. "Das wird ein richtig schöner Markt", kündigt Jürgen Gempp an, denn die Mehrheit der Stände werden Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker bestücken, die aus der Stadt, der näheren Umgebung, aber auch aus weiterer Entfernung kommen und eine bunte Palette an Eigenkreationen offerieren. Auch Unicef, Waldkindergarten und Weil-aktiv sind wieder mit eigenen Ständen vertreten. Die Händlervereinigung organisiert den von der Stadt bezuschussten Markt.

Die Eröffnung nimmt Erster Bürgermeister Christoph Huber am Freitag, 25. November, um 17 Uhr vor. Bis 21 Uhr kann man am Freitag dann an den dekorierten Hütten vorbeiflanieren. Am Samstag, 26. November, öffnen die Hütten erstmals schon am Vormittag um 11 Uhr. Bis 21 Uhr dauert der samstägliche Adventszauber, der nochmals am Sonntag von 12 bis 18 Uhr zu genießen ist. Die Eröffnung umrahmt die Bläserklasse der Gemeinschaftsschule, am Samstagnachmittag unterhalten der Eisenbahner-Musikverein und die Weiler Sängerfreunde. Auch der Nikolaus dreht seine Runden.

Eltern sollen sich beteiligen

Aus der Weiler Zeitung, 12. Nov. 2016

Höhere Personalkosten führen dazu, dass die Beiträge im Waldkindergarten erhöht werden müssen. Bei der Jahreshauptversammlung des Trägervereins „Waldkindergarten wurde zurück- und vorausgeblickt.

Weil am Rhein (pin). Grund zum Feiern hatte der Waldkindergarten vor einem Monat, als das 15-jährige Bestehen gefeiert wurde (wir berichteten). In dieser Woche kamen Vorstand und Vereinsmitglieder im Gasthaus „Hebelhof“ zur Hauptversammlung zusammen. Die Vorsitzende Carmen Kieninger freute sich neben der Anwesenheit von knapp 20 interessierten Mitgliedern auch über die Anwesenheit von Ulrike Bruhn, die zu den Gründungsmitgliedern des Waldkindergartens gehört.

Höhere Personalkosten

Einen Überblick über die Aktivitäten des Waldkindergartens lieferte Kassierer Thorsten Fliegel. Der eingruppige Kindergarten betreut aktuell 20 Kinder mit den zwei Erzieherinnen Gertrud Schnee, Sylvia Weber und der Anerkennungspraktikantin Nicole Rosenthal. Angesichts der Personalkosten und den entsprechenden Tarifsteigerungen erhöhten sich die Kosten. Daher wurden die Kindergartenbeiträge vom Vorstand angepasst. Die seit sechs Jahren unveränderten Beiträge werden ab 2017 für das erste Kind von 110 auf 120 Euro monatlich und für Geschwisterkinder von 75 auf 90 Euro angehoben. Aufwendungen/Einnahmen

Aufwendungen fielen an für zusätzliche Aktivitäten wie der Waldwerkstatt, für Ausflugs- und Wandertage, den eigenen Schrebergarten, der Übernachtung auf einem Bauernhof, den Besuch des Burghofes, oder auch Veranstaltungen wie Supervision für die Erzieherinnen blieben. Die Einnahmen aus Verkaufsaktionen, wie Weihnachtsmarkt, Wurstverkauf et cetera, trugen positiv zur Finanzierung bei. Fliegel bezeichnete das laufende Budget des Trägervereins daher als insgesamt ausgeglichen und bestätigte sehr enge Abstimmungen mit den Verantwortlichen der Stadt Weil.

Anstehende Termine

Carmen Kieninger benannte als fixe Termine den Weihnachtsmarkt, den Frauenflohmarkt am Kesselhaus und den Hornbach-Verkauf. Sie appellierte an die Eltern, sich aktiv zu beteiligen, da der Waldkindergarten „kein Konsum-Kindergarten“ sei.

Der Waldkindergarten ist nach wie vor sehr gefragt

Aus der Badischen Zeitung, 14. Nov. 2016

Sie leiten den Trägerverein: Vorsitzende Carmen Kieninger, Kassenführer Thorsten Fliegel, Zweite Vorsitzende Nadine Frankenberg und Schriftführerin Anja Sänger (von links) Foto: Norbert Sedlak

WEIL AM RHEIN (nos). Beim Trägerverein des Waldkindergartens Märchenwald stand neben der Vorstandswahl der Rückblick aufs vergangene Vereinsjahr im Mittelpunkt der Versammlung. Die knapp 20 anwesenden Mitglieder bestätigten Vorsitzende Carmen Kieninger mit ihrem Team.

Neben dem vierköpfigen Führungsgremium installierte der Trägerverein mit Britta Lohmann und Wenke Böhme erstmals zwei Beisitzerinnen, sie sollen in die Vorstandsarbeit hineinwachsen und später Führungsaufgaben übernehmen.

Thorsten Fliegel informierte über die schwierige finanzielle Lage des Waldkindergartens. "Wir leben derzeit quasi von der Hand in den Mund." Die Stadt übernehme 70 Prozent der Betriebskosten, damit sei dieser sicherlich einer der preiswertesten Kindergärten für die Kommune, fallen doch keine Kosten für Miete, Strom und Heizung an. Die restlichen Betriebskosten decke man mit Vereins- und Elternbeiträgen sowie mit Aktivitäten wie dem Stand beim Weihnachtsmarkt, dem Kuchenverkauf beim Frauenflohmarkt im Kesselhaus oder dem Würstchenverkauf beim Hornbach, auch mit Spenden.

Um auf gesunden Füßen stehen zu können, strebt der Trägerverein eine höhere Beteiligung der Stadt an, berichtete Fliegel. Die vom Vorstand beschlossene monatliche Beitragserhöhung ab Januar 2017 fürs erste Kind auf 120 Euro (+10), sowie fürs zweite Kind auf 90 Euro (+15) wurde ohne größere Diskussion zur Kenntnis genommen. Es sei die erste Erhöhung seit sechs Jahren.

Eine aktivere Elternbeteiligung bei Veranstaltungen sei wünschenswert, bemerkte Fliegel. Der frisch motivierte Vorstand blicke optimistisch in die Zukunft. Der Waldkindergarten erfreue sich auch nach 15 Jahren großer Beliebtheit, die Nachfrage sei enorm, alle 20 Plätze sind belegt.

Mitglieder: 30

Wahlen: Vorsitzende Carmen Kieninger, Vize Nadine Frankenberg, Kasse Thorsten Fliegel, Schriftführerin Anja Sänger (alle wie bisher), Beisitzerinnen Britta Lohmann und Wenke Böhme; Kassenprüfer Miriam Grieder (wie bisher) und Sven Neumann (für Alexandra Fleuchaus)

Termine: 26. und 27. November Stand beim Weihnachtsmarkt;

"Wir sind mit den Kindern einfach losgezogen"

Der Waldkindergarten feierte am Samstag sein 15-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür in seinem Märchenwald.

Aus der Badischen Zeitung, 10. Oktober 2016

WEIL AM RHEIN. Bunt prangte der Schriftzug "Waldkindergarten" zwischen den Bäumen und wies den Besuchern den Weg. Der Weiler Waldkindergarten hat seinen Standort mit drei Bauwagen und Baumhaus im Märchenwald des Gartenschaugeländes. Am Samstag feierte die Einrichtung ihren 15. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür.


Um die Mittagszeit spürten die Kinder und Erwachsenen den leichten Regen unter dem Blätterdach kaum. Mehrere Kinder saßen mit Eltern und Erzieherinnen in einem Kreis von Baumstämmen, besprühten Stofftaschen mit Farbe oder bastelten lustige Pilzmännchen. Andere Kinder flitzten fröhlich kreischend über den Waldplatz, Moritz und ein kleines Mädchen genossen die Ruhe in einem selbstgebauten Holzhaus hinter einem Bauwagen. Vor dem Wagen brodelte ein großer Topf Kürbissuppe auf offenem Feuer. Ein junges Elternpaar interessierte sich sehr für die Idee, dass sich Kinder frei in der Natur bewegen können. Eine Mutter erzählte, dass der Waldkindergarten für ihren Sohn genau das Richtige sei: "Ich habe ein sehr temperamentvolles und reizoffenes Kind."

Auch im Alltag des Waldkindergartens sind die Kinder bei jedem Wetter draußen. Zwei Erzieherinnen und neuerdings eine Anerkennungspraktikantin betreuen bis zu 20 Kinder ab drei Jahren. Geöffnet ist Montag bis Freitag von acht bis 14 Uhr. Nur bei extremer Kälte vespern sie im beheizten Bauwagen. An heißen Sommertagen planschen sie auch mal im Bach, für starken Regen gibt es einen Unterstand. "Wir haben keine vorgegebenen Spielsachen", nannte die Kindergartenleiterin Gertrud Schnee eine weitere Besonderheit. Stattdessen spielen die Kinder mit Ästen, Laub und allem, was sie im Wald finden. Da wird ein Stück Holz vielleicht zum Handy, ein Ast zum Krokodil. An einer Werkbank können die Kinder sägen und schnitzen. Bastelangebote und Ausflüge gehören genauso zum Alltag wie die Kochtage. Im Sommer koche man wegen der Brandgefahr nicht, erzählte Gertrud Schnee. Im Winter backe man aber sogar Weihnachtsplätzchen am offenen Feuer.

"Wir haben mit nichts angefangen, sind mit den Kindern einfach losgezogen", erinnerte sich Gertrud Schnee, die fast seit dem ersten Tag dabei ist. Bis 2006 befand sich der Waldkindergarten im Nonnenholz. Als dort zwei Bäume umstürzten, überließ die Stadt der Einrichtung den Platz im Märchenwald ohne Pacht. Der Werkhof habe den Platz gerodet und die Bauwagen hintransportiert, OB Klaus Eberhardt habe sich sehr für den Waldkindergarten eingesetzt, erzählte die Leiterin.

Vor 15 Jahren gründeten Ulrike Bruhn, ihr Mann Alexander und weitere Familien den Trägerverein des Waldkindergartens. Seine Frau und er seien ein Leben "fast ohne Dach" gewohnt, erzählte Alexander Bruhn. Er streifte im Dorf seiner Kindheit durch Wald und Feld, sie lebte mehrere Jahre in Afrika. Als der älteste Sohn sich im normalen Kindergarten nicht wohl fühlte, war die Idee "Waldkindergarten" geboren. Die ersten Zuschüsse habe die Stadt nur rückwirkend zahlen können, erinnerte sich Bruhn an einen schwierigen Start. Doch Eltern, Großeltern und Freunde hätten für den Waldkindergarten gebürgt und so ein Bankdarlehen ermöglicht. Am Samstag freute man sich über die Stadtwerke Bad Säckingen, die eine Solarstromanlage für einen Bauwagen spenden wollen.

Viel Raum für Fantasie

Weiler Zeitung, 08.03.2016 23:56 Uhr

„Schlechtes Wetter gibt es nicht“, sagen die Erzieherinnen und Kinder des Waldkindergartens Märchenwald. Sie verbringen den ganzen Tag an der frischen Luft. Jeden Tag gibt es etwas zu entdecken, egal bei welchem Wetter – und das seit 15 Jahren. Weil am Rhein. Der Geburtstag des Waldkindergartens wurde von den 20 Waldkindern und den Erzieherinnen mit Kuchen und Wunderkerzen gefeiert. Eine lange Wimpelkette mit Fotos aller Waldkinder und eine Geburtstagsfahne schmückten an diesem Tag den Waldplatz im Märchenwald. Im Januar 2001 wagte sich die erste Waldkindergartengruppe raus in die Natur. Die Elterninitiative und Trägerverein wurde damals von Ulrike Bruhn und anderen engagierten Eltern gegründet und hat heute einen festen Platz in der Kindergartenlandschaft der Stadt Weil am Rhein. Inzwischen haben 121 Kinder das Bild des Waldkindergartens geprägt. Und so läuft ein Tag im Waldkindergarten ab: Bis 9 Uhr sind alle Kinder auf dem Waldplatz im Märchenwald angekommen. Die Rassel ruft zum Begrüßungskreis, singend beginnt der gemeinsame Waldtag. Danach ist viel Zeit zum Spielen. Vorgefertigte Spielsachen gibt es nicht: Die Kinder spielen mit Matsch, Erde, Steinen, Blättern, Ästen und Rinde – eben mit allem, was sich in der Natur finden lässt. Die Fantasie der Kinder bekommt dadurch viel Raum. Ein Stock wird zum Krokodil, eine Pfütze zum Weltmeer. Spielorte gibt es viele im Märchenwald. Das Baumhaus, die selbst gebauten Tipis, der Matschhügel oder der Sägeplatz. Auch Rollenspiele und Erfindungen sind bei den Kindern angesagt. Zudem balancieren, klettern, laufen und entdecken sie viel, wodurch sie ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können. Im Waldkindergarten werden auch die jahreszeitlichen Veränderungen in der Natur hautnah erlebt. Um 10 Uhr wird gemeinsame gefrühstückt, wobei die Plätze variieren. Danach werden Spiele wieder aufgegriffen oder es entstehen neue. Der Bauwagen dient als Unterschlupf, wenn es draußen mal zu ungemütlich wird. Dies kommt allerdings höchst selten vor. Aktionen in der Waldwerkstatt, Spaziergänge durch den LGS-Park, Ausflugstage, Wandertage, Fahrradtage und der eigene Schrebergarten lassen keine Langeweile aufkommen. Um kurz vor 12 Uhr ruft die Rassel zum Abschlusskreis, die ersten Kinder werden abgeholt. Einige Kinder nutzen die verlängerte Öffnungszeit bis 14 Uhr und vespern noch einmal zusammen. Die Waldkinder und Erzieher sind sich einig: Draußen spielen und die erlebten Abenteuer machen den Waldkindergarten zu einem besonderen Ort. Das ist heute noch genauso wie am ersten Kindergartentag vor 15 Jahren.

Hier finden Sie uns

Waldkindergarten Märchenwald e.V.
47°35'16.2"N 7°36'38.2"E
79576 Weil am Rhein

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+49 7621 9156732 +49 7621 9156732

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